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Kommentar

von Andreas G. Lammert

Impfungen aus Sicht der Homöopathie

Nach empirischen Erkenntnissen miasmatisch tätiger Homöopathen existieren bestimmte Anfälligkeiten (Diathesen, Miasmen), aufgrund derer sich entsprechende Krankheiten entwickeln können. Eine Krankheit ist demnach die Ausdrucksform des Patienten für seine Diathesen (Miasmen). Samuel Hahnemann fiel bei seinen Behandlungen auf, dass der Fortschritt bei Heilungen öfter zum Stillstand kam und suchte nach den Ursachen. In Ermangelung heutigen Wissens nannte er sie Miasmen (ansteckende Krankheit), weil er davon ausging, dass sie durch Ansteckung hervorgerufen werden. Da zu seiner Zeit die damals bedeutendste Geschlechtskrankheit Syphilis herrschte, die mit einer Zerstörung von Gewebe einher geht, bezog er die Charakteristik ihrer Destruktivität auch auf Krankheiten mit ähnlichen Eigenarten. Nach den Napoleonischen Kriegen, besonders nach dem Russland-Feldzug, nahm auch die Gonorrhoe zu. Deren Charakteristik des ungehemmten Zellwachstums fiel ihm bei weiteren Krankheiten auf, so dass er die Miasmen nach den Geschlechtskrankheiten benannte.

Heute stehen diese Bezeichnungen stellvertretend für bestimmte Krankheitscharakteristika ohne dass eine Geschlechtskrankheit dafür zu Grunde liegen muss. Die heute passenderen Bezeichnungen wären z.B.:

  • physiologische Diathese
  • destruktive Diathese
  • hypertrophe Diathese
  • lymphatische Diathese
  • tumoröse Diathese

Meines Erachtens verursachen Impfungen keine Krankheiten, sondern sie initiieren die Entwicklung der hypertrophen Diathese. Das bedeutet, dass es bereits vorher eine gewisse Anfälligkeit geben muss, damit sich aufgrund einer Impfung eine Störung oder Krankheit entwickeln kann. Durch die Gabe von Fremdeiweiß wird eine generelle Abwehrreaktion gegen Eiweiße geschaffen. Das Immunsystem wird also angeregt auf fremdes Eiweiß übermäßig zu agieren und reagiert nun auch auf Stoffe, die normalerweise nicht schaden, bzw. in angemessener Weise abgebaut würden. Diese Überreaktion geht mit Ausschüttung von Serotonin einher. So wäre die drastische Zunahme von Allergien und Intoleranzen auf unschädliche Eiweiße erklärbar. In der Folge werden Zellen zum Wachstum und zur ungehemmten Vermehrung angeregt. Damit wird eine neue Belastung für den Organismus geschaffen.

Fazit

Es existieren derzeit keine Möglichkeiten diese Hypothese wissenschaftlich zu erhärten. Das bedeutet aber nicht, dass es nicht so sei, nur weil man es nicht beweisen kann! Empirische Beobachtungen und die Indizien weisen deutlich darauf hin, gelten aber im allgemeinen Kontext der Wissenschaft nicht. Zudem bestünde die Gefahr, die Grundfeste unserer praktizierten Medizin eventuell in Frage stellen zu müssen. Die Impfung ist somit die logische Konsequenz der Medzin und kann durchaus hilfreich sein, um vor schweren Infektionskrankheiten zu schützen. In letzter Zeit nehmen die Impfungen aber dramatisch zu und es wird gegen jede mögliche Krankheit eine Impfung entwickelt. Ob dies von Vorteil ist, sei hiermit dahin gestellt.

Aufgrund von Todesfällen und schwersten Erkrankungen wegen fehlender Impfungen ist allen in schulmedizinischer - naturheilkundlicher Behandlung befindlichen Patienten dringenst anzuraten sich mit den möglichen Konsequenzen fehlender Impfungen auseinander zu setzen und das Angebot der Impfungen eventuell anzunehmen.

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