Therapien

        

Kommentar

von Andreas G. Lammert

Impfungen aus Sicht der Homöopathie

Ab März 2020 wird es eine Impfpflicht gegen Masern geben. Die Masern sind eine schwere Infektionskrankheit, die schwer behandelbar ist und manchmal auch zu Todesfällen führen kann. Die Impfpflicht wird eingeführt, weil duch die Ansteckung ungeimpfter Kinder erheblicher Schaden entsteht. Aufgrund dieser Tatsachen ist gegen die Impfung zunächst nichts einzuwenden.

Allerdings existieren nach empirischen Erkenntnissen miasmatisch tätiger Homöopathen aber bestimmte Anfälligkeiten (Diathesen, Miasmen), aufgrund derer sich entsprechende Krankheiten erst entwickeln können. Dieses Wissen ist aber auf diese Gruppe der miasmatisch tätigen Homöopathen beschränkt, weil nur sie sich mit diesen Umständen befassen.

Samuel Hahnemann fiel bei seinen Behandlungen auf, dass es bestimmte Krankheitscharakteristika gibt. Eine davon nannte er "Sykose". Die Sykose bezeichnet eine hypertrophe Entwicklung bei der es zu vermehrtem Zellwachstum und übermäßiger Produktion körpereigener Substanzen, wie z. B. Serotonin oder Harnstoff; sowie zu einer verstärkten Anfälligkeit auf Viruserkrankungen kommt.

Meines Erachtens verursachen Impfungen keine Krankheiten, sondern sie initiieren die Entwicklung der hypertrophen Diathese. Das bedeutet, dass es bereits vorher eine gewisse Anfälligkeit geben muss, damit sich aufgrund einer Impfung eine Störung oder Krankheit entwickeln kann. Durch die Gabe von körperfremdem Eiweiß wird eine generelle und übermäßige Abwehrreaktion auf Fremdeiweiße geschaffen. Das Immunsystem wird also angeregt auf körperfremdes Eiweiß verstärkt zu reagieren. So wäre die drastische Zunahme von Allergien und Intoleranzen auf Fremdeiweiße erklärbar. Damit wird eine neue Belastung für den Organismus geschaffen.

Fazit

Mit den aktuell bestehenden Möglichkeiten der Wissenschaft lässt sich diese These derzeit nicht erhärten. Das heißt aber nicht, dass es nicht so sei, nur weil man es nicht beweisen kann! Empirische Beobachtungen und die Indizien weisen deutlich darauf hin, gelten aber im allgemeinen Kontext der Wissenschaft nicht. Die Impfung ist somit die logische Konsequenz der aktuell praktizierten Medizin und kann durchaus hilfreich sein, um vor schweren Infektionskrankheiten zu schützen. In letzter Zeit nehmen die Impfungen aber dramatisch zu und es wird gegen jede mögliche Krankheit eine Impfung entwickelt. Ob dies von Vorteil ist, sei hiermit dahin gestellt.

Aufgrund von Todesfällen und schwersten Erkrankungen wegen fehlender Impfungen ist allen in schulmedizinischer - naturheilkundlicher Behandlung befindlichen Patienten dringenst anzuraten sich mit den möglichen Konsequenzen fehlender Impfungen auseinander zu setzen und das Angebot der Impfungen eventuell anzunehmen. Wer Komplikationen oder Nebenwirkungen durch Impfungen befürchtet, kann sich von mir oder anderen miasmatisch tätigen Homöopathen über die Möglichkeiten einer individuellen Behandlung beraten lassen.